Die Hohenfeldkapelle

Errichtet um 1672 aus einem Wirtschaftsgebäude im Auftrag des Freiherrn Achatius von Hohenfeld, durch dessen Nachfahren 1771 umgebaut und 1865 im Inneren umgestaltet. Sie war über die Empore mit dem Amthof durch einen Übergang verbunden, der im Rahmen einer Renovierung 1920 geschlossen wurde. Der Hauptaltar aus Eichenholz (um 1780) mit den beiden Engeln, die der Bildhauer Johann Georg Bitterich (1729 – 1789) gestaltet hat, ist der Dreifaltigkeit geweiht. Die beiden Seitenaltäre (1780) stammen von dem Koblenzer Bildhauer Zilli und dem Schreinermeister Hilgert. An der Ostwand befinden sich sechs Epitaphe der Familienmitglieder Schütz, die unter der Kapelle beigesetzt sind. Die Fenster der Kapelle sind mit Glasmalereien, die Heilige und die Wappen der Stifter darstellen, versehen. Die letzte Messe fand hier am 14. Juni 1938 am Dreifaltigkeitstag statt; seitdem wird die Kapelle nicht mehr liturgisch genutzt.

Otto-Schöfer-Saal