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50 Jahre Eiserner Hirsch auf der Wörsch – Historische Stätten erleben

Der Verein Historisches Camberg bietet am 30. August eine geführte Wanderung im Rahmen der Veranstaltungsreihe Historische Stätten Erleben. In diesem Jahr geht es um den 50. Geburtstag des Eisernen Hirschs in seiner heutigen Form.
Das Wahrzeichen aus Metall ist seit 1908 Teil der städtischen Gemarkung auf der Wörsch und inspiriert die Camberger seither zu Wanderungen, Fotoaufnahmen und zum Austausch von Erinnerungen. Nicht zu vergessen ist natürlich auch die aktive Mithilfe der Bürger bei den stetig wechselnden Anstrichen.
Geplant ist eine geführte Wanderung (Hin- und Rückweg ca. 8 km), die um 11:00 Uhr an der Kaiser-Wilhelm-Linde in der Bahnhofstraße/Ecke Emsstraße beginnt. Am Hirsch wird eine längere Pause eingelegt. Ein Imbiss und Getränke, sowie weitere historische Erläuterungen und die Präsentation von Bildern sind für dort vorgesehen.
Der Verein weist darauf hin, dass die Teilnahme eine mittlere körperliche Fitness sowie Trittsicherheit vorausgesetzt. Eine ergänzende Abendveranstaltung mit den Bildinhalten und Erläuterungen ist für den Herbst im Bürgerhaus "Kurhaus Bad Camberg" geplant.
Die Teilnahmegebühr für das Wander-Event beträgt 20,- Euro pro Person, Karten sind ab Montag, 10. August, bei Buch und Schreiben Heun, Obertorstraße erhältlich.

Ted Rosenthal erinnert am 12. April mit Jazzkonzert an das Schicksal seiner Familie

Am 12. April wird Ted Rosenthal aus New York erneut Bad Camberg, die Heimatstadt seiner Großmutter Herta Landau, besuchen und gemeinsam mit seinem Ted Rosenthal Trio Jazz von Weltklasse präsentieren.

Bereits seit 2015 reist Ted Rosenthal mit seiner Frau Lesley regelmäßig nach Bad Camberg. In dieser Zeit sind enge und persönliche Freundschaften mit Bürgerinnen und Bürgern der Stadt gewachsen.

Zur Geschichte: Als im April 2015 die Alte jüdische Schule – eine ehemalige Synagoge in der Altstadt von Bad Camberg – nach mehrjähriger Sanierung wiedereröffnet wurde, reisten zur Überraschung der Veranstalter rund 30 Nachfahren ehemaliger jüdischer Einwohner Cambergs zu den Feierlichkeiten an. Einige von ihnen nutzten die Gelegenheit, die Stadt kennenzulernen und intensive Gespräche zu führen. Dabei kamen Mitglieder des Vereins Historisches Camberg mit Ted Rosenthal und seiner Frau ins Gespräch.

Im Verlauf dieser Begegnung stellte sich heraus, dass Ted Rosenthal zahlreiche Briefe auf seinem Dachboden aufbewahrte. Sie stammten von seinem Vater Erich Rosenthal und umfassten etwa 200 Seiten in altdeutscher Schrift. Nachdem Dr. Peter Schmidt die Briefe transkribiert und ins Englische übersetzt hatte, wurde Ted Rosenthal die Tragweite ihres Inhalts bewusst: Die zwischen 1938 und 1942 verfassten Schreiben schildern eindringlich die zunehmend verzweifelte Lage seiner Großmutter, die in Wetzlar Theodor Rosenthal geheiratet hatte. Sie wurde schließlich im Jahr 1942 gemeinsam mit weiteren Familienmitgliedern deportiert und ermordet. Sein Großvater verstarb bereits zuvor an den Folgen der Verschleppung und Misshandlungen, die auf die Novemberpogrome 1938 folgten.

Den tiefen emotionalen Eindruck dieser Briefe verarbeitete der Jazzmusiker in Form einer Oper, die 2019 in New York in Zusammenarbeit mit der New York Opera uraufgeführt wurde. Seither hat er bei zwei Konzerten in Bad Camberg musikalische Auszüge daraus präsentiert, zuletzt anlässlich der Feierlichkeiten „10 Jahre Alte jüdische Schule“.

Während des Konzerts am 12. April werden ausgewählte Passagen aus den Briefen gelesen und durch Bildmaterial zur Familiengeschichte der Rosenthals ergänzt.

Das Konzert findet am Vorabend der Stolpersteinverlegung für Mitglieder der Familie Rosenthal in Wetzlar statt. Zudem fällt der Aufenthalt in eine besonders bedeutsame Zeit: Am 14. April wird mit Jom haSchoa ein zentraler jüdischer Gedenktag begangen.

Der Verein Historisches Camberg e.V. veranstaltet das Konzert des Ted Rosenthal Trios mit Unterstützung von Bad Camberg Marketing. Am Sonntag, dem 12. April, um 18:00 Uhr im Bürgerhaus „Kurhaus Bad Camberg“, Großer Saal. Der Eintritt ist frei; die Veranstalter freuen sich über Spenden.


Einladung zur Bürgerinformationsveranstaltung zum Stadt- und Turmmuseum der Stadt Bad Camberg

Sehr geehrte Damen, sehr geehrte Herren,
liebe Mitglieder des Verein Historisches Camberg e.V.

hiermit möchten wir Sie herzlich zur Bürgerinformationsveranstaltung einladen und Ihnen im Zuge dessen das Feinkonzept wie auch die Machbarkeitsstudie für das Stadt- und Turmmuseum vorstellen.
 
Mit dem Vorhaben, dem Museum einen neuen und zeitgemäßen Auftritt zu ermöglichen, wurden bereits erste Schritte für eine erfolgreiche Weiterentwicklung angestoßen.
 
So wurde im Jahr 2023 ein Rahmenkonzept erarbeitet, dass zunächst ein Gerüst der zukünftig möglichen Entwicklungen der Museumsinhalte darstellte. Dabei wurden neben der Analyse des Ist-Zustands der Ausstellung auch Wege und Potentiale in Hinblick auf eine moderne Museumspädagogik aufgezeigt. Ein weiterer Schritt war 2023/24 die komplette Inventarisierung der vorhandenen Ausstellungstücke im Museum. Im Jahr 2025 wurde eine Machbarkeitsstudie zur Beurteilung der baulichen Anforderungen und Möglichkeiten (u.a. im Hinblick auf Barrierefreiheit der Museumsräume) beauftragt und ausgeführt. Zuletzt konnte ein Feinkonzept, das auf dem Rahmenkonzept aufbaut, durchgeführt werden.
 
Die Vorarbeiten und Konzepte konnten darüber hinaus nur durch die maßgebliche Unterstützung der Förderprogramme des Museumsverbands Hessen (MVH) sowie von LEADER, dem Förderprogramm zur Stärkung des ländlichen Raums, realisiert werden.

Zusätzlich haben sich sowohl die Stadt Bad Camberg als auch der VHC mit eigenen finanziellen Beiträgen an den Kosten beteiligt. In diesem Prozess haben beide Partner sehr konstruktiv zusammengearbeitet.
 
Bevor weitere Entscheidungen zu den nächsten Entwicklungsschritten getroffen werden, ist es uns ein Anliegen, die Bad Camberger Öffentlichkeit und Sie, unsere MItglieder, zu einer Informationsveranstaltung zur Weiterentwicklung des Stadt‑ und Turmmuseums einzuladen.
 

Dienstag, 14.04.2026 um 19:00 Uhr
im großen Saal des Kurhaus Bad Camberg

 
Bereits vor der Veranstaltung bietet sich Interessierten von 17:45 Uhr bis 18:45 Uhr die Möglichkeit zur Besichtigung des Stadt- und Turmmuseums.
 
Der Verein Historisches Camberg e.V. und die Stadt Bad Camberg laden Sie gemeinsam ein, sich an diesem Abend - zusammen mit den Bad Camberger Bürgerinnen und Bürgern - ein umfassendes Bild zur Weiterentwicklung des Stadt- und Turmmuseums zu machen.
 
Tagesordnung: 

  1. Eröffnung und Begrüßung
  2. Rückblick – Was bisher geschah
  3. Vorstellung Feinkonzept
  4. Vorstellung Machbarkeitsstudie
  5. Einordnung der Konzepte
  6. Offener Austausch
  7. Resümee – Wie geht es weiter

Wir freuen uns auf ihr Kommen und Ihre Beteiligung am Meinungsaustausch.


KulTour 2025

Die diesjährige „KulTOUR“ des VHC führt nach

Ortenberg und Ilbenstadt

Termin:      Samstag, 25. Oktober 2025
Abfahrt:     8.30 Uhr an der Sporthalle Pommernstraße

Zum Programm:
10.00 Uhr       Führung Kloster Konradsdorf in Orthenberg
ca.11.30 Uhr  Weiterfahrt nach Ilbenstadt 
12.30 Uhr       Pause mit Picknick im Klostergarten Ilbenstadt 
15.00 Uhr       Kirchenbesichtigung in Ilbenstadt
16.30 Uhr       Weiterfahrt nach Weilrod in die Ziegelhütte 
18.00 Uhr       Abendessen 
20.00 Uhr       Heimfahrt
Kostenbeitrag:  35,00 € für Vereinsmitglieder
                           40,00 € für Gäste

Im Kostenbeitrag enthalten: Busfahrt, Führungen und Mittagsimbiss.
Anmeldungen werden bis 18. Oktober 2025 unter kultour@verein-historisches-camberg.de oder telefonisch
von Doris Ammelung (Tel. 06434/908964 Anrufbeantworter) entgegen genommen.
Anmeldungen möglich, bis volle Teilnehmerzahl erreicht ist.

Der Teilnehmerbeitrag wird im Bus eingesammelt.

Wir freuen uns über Ihr Interesse!

Camberg rockt!

Launch Party Sonderbroschüre mit Autor Jürgen Siebert

Von Beat über Hardrock bis zur Neuen Deutschen Welle: In Bad Camberg wurde Musikgeschichte geschrieben. Jetzt erscheint sie schwarz auf weiß und bunt bebildert. Der Verein Historisches Camberg veröffentlicht mit „Camberg rockt“ erstmals eine Dokumentation der lokalen Bandszene von 1963 bis 1983.

Das Heft im DIN-A5-Format umfasst 75 Seiten, 142 teils unveröffentlichte Fotos und aufwendig gestaltete Grafiken: einen Stammbaum im Format A2 mit 137 Musiker:innen sowie eine Infografik mit 115 Bands von 1963 bis heute. Preis: 5 Euro.

Zur Feier des Erscheinens lädt der VHC am Freitag, 17. Oktober 2025, ins Kurhaus Bad Camberg ein. Ab 19.30 Uhr sorgt DJ Helmut Thies (Clubkeller, Blue Ranch, Club 74) für Stimmung. Um 20 Uhr startet ein Abend voller Musik und Erinnerungen: Auf der Bühne stehen unter anderem Jutta König, Thomas Rath und Wilhelm ten Haaf. In zwei Talkrunden, moderiert vom Autor Jürgen Siebert, berichten Szenegrößen wie Karl-Heinz Traut (Tiger B. Smith, Strassenjungs), Raimund Thuy (The Stamps), Markus und Thomas Minor (Nylon Euter) aus den wilden Jahren.

Der Eintritt ist frei, Getränke gibt es an der Bar.

Die Broschüre „Camberg rockt“ ist direkt am Abend erhältlich, am nächsten Tag im lokalen Buchhandel und als E-Book. Mit dieser Publikation zeigt der VHC: Heimatgeschichte kann auch laut, wild und rockig sein.

Historische Stätten Erleben - 300 Jahre Kreuzkapelle

Der Verein Historisches Camberg e.V. bietet in diesem Jahr einen ganz besonderen Abend hoch über Bad Camberg: Zum 300-jährigen Jubiläum der historischen Kreuzkapelle gibt es eine festliche Veranstaltung, die Geschichte, Genuss und Atmosphäre auf einzigartige Weise verbindet.

Ein exklusives 4-Gänge-Menü, dem historischen Rahmen angepasst und musikalisch untermalt erwartet die Gäste, ebenso wie spannende Einblicke in die Geschichte der Kreuzkapelle und ihrer bewegten Vergangenheit.

Der Abend beginnt mit einer Führung entlang der historischen Fußfälle, Start 16:15 Uhr am Parkplatz Friedhof Bad Camberg. Um 17:30 ist mit einem Sektempfang die Begüßung vor der Kapelle vorgesehen. Im Laufe des Abends gibt es Vorträge und Erläuterungen zur Geschichte und der Region. Karten gibt es bei Buch und Schreiben Heun, Obertorstraße, Bad Camberg.

Kosten: 69,- Euro (Im Preis enthalten sind 4-Gänge-Menü und Aperitif). ACHTUNG DIE KARTEN FÜR DIE VERANSTALTUNG SIND INZWISCHEN AUSVERKAUFT. Die Möglichkeit sich auf eine Warteliste einzutragen besteht.

 

Durch das Programm führten Doris Ammelung und Eva Bäumlisberger, Vorsitzende und Co-Vorsitzende des VHC (v.l.n.r.)
Prof. Dr. Mirjam Wenzel, Direktorin des Jüdischen Museums Frankfurt, würdigte das bürgerschaftliche Engagement.
Der aus Seattle angereiste Eugene May blickte auf seine Familiengeschichte zurück.
Krönender Abschluss des Tages: Ein Konzert des Ted Rosenthal Trios.

Zehn Jahre „Alte Jüdische Schule“ in Bad Camberg

Ein Tag der Begegnung auf Einladung des VHC

Bad Camberg, 1. Juni 2025 – Mit einer bewegenden Festveranstaltung auf Einladung des Vereins Historisches Camberg (VHC) wurde am vergangenen Sonntag das zehnjährige Bestehen des Bürgerprojekts „Alte Jüdische Schule (AJS)“ in Bad Camberg gefeiert. Die Veranstaltung mit Gästen aus dem In- und Ausland war geprägt von Begegnungen, Musik und dem gemeinsamen Erinnern an die Geschichte der jüdischen Gemeinde in Bad Camberg.

Ein besonderes Zeichen der Verbundenheit setzten 18 Nachfahren ehemaliger jüdischer Bürger der Stadt im Alter von 18 bis 82 Jahren, die aus aller Welt zur Feier angereist waren. Die Familie May war gleich aus zwei Städten der Vereinigten Staaten vertreten – New York und Seattle. Die Nachkommen der Familie Eschenheimer kamen aus Israel, der Schweiz, den Niederlanden, Österreich und Belgien. Ihre Anwesenheit machte deutlich, wie weit verstreut die Nachfahren heute leben – und wie lebendig das Interesse an ihren Wurzeln geblieben ist.

Nach einem Besuch des jüdischen Friedhofs begann der Tag mit einer akademischen Feier im Bürgerhaus der Stadt Bad Camberg. Die VHC-Vereinsvorsitzende Doris Ammelung und die Co-Vorsitzende Eva Bäumlisberger sowie Bürgermeister Daniel Rühl begrüßten die anwesenden rund 160 Gäste und blickten auf die Entstehungsgeschichte des Bürgerprojekts zurück: Auf Initiative des Vereins Historisches Camberg und insbesondere dessen damaligen Vorsitzenden Walter Lottermanns hatte die Stadt Bad Camberg das kleine Gebäude in der Hainstraße, das der jüdischen Gemeinde zwischen 1773 und 1905 als Schulraum, Lehrerwohnung, Frauenbad und zeitweise auch als Synagoge gedient hatte, im Jahr 2009 angekauft. Die Restaurierung erfolgte überwiegend in Eigenleistung, mithilfe von Geld- und Sachspenden sowie unentgeltlichen Handwerksleistungen. 2015 wurde die AJS feierlich als Museum und Erinnerungsort eingeweiht. 30 Nachfahren jüdischer Camberger Bürger waren seinerzeit zugegen.

Zehn Jahre danach würdigte Festrednerin Prof. Dr. Mirjam Wenzel, Direktorin des Jüdischen Museums Frankfurt, das bürgerschaftliche Engagement und betonte: „Ich bin voller Respekt für das, was hier von Seiten des Vereins geschaffen wurde.“ Sie zeichnete die wechselvolle Geschichte der jüdischen Gemeinde in Bad Camberg nach und zeigte auf, wie jüdisches Leben einst den Ort prägte.

Auch anwesende Nachfahren ließen das Publikum an ihren Familiengeschichten teilhaben. Der aus Seattle angereiste Eugene May, Sohn von Martin May, erzählte vom Mayer-May-Kaufhaus in der Frankfurter Straße, von seinem Großvater Hermann, einem Veteranen des Ersten Weltkriegs, und vom tragischen Schicksal zweier Familienmitglieder, die in Auschwitz ermordet wurden. „In einer seltsamen Wendung der Geschichte müssen heute wir Amerikaner auf Deutschland blicken, wenn es um Widerstand gegen Nationalismus und Mitgefühl mit Geflüchteten geht“, mahnte er.

Der in Israel geborene Rafi Eschenheimer, Sohn von Ruth und Berthold Eschenheimer aus Camberg, erinnerte ebenfalls in sehr persönlichen Worten an seine Vorfahren und hob hervor, wie wichtig Orte wie die AJS für das kollektive Gedächtnis und die Vermittlung der Geschichte seien.

Edna Segal, Tochter von Gideon und Ronith Eschenheimer, betonte die enge Verbundenheit der Nachfahren weltweit, die trotz aller Unterschiede durch ihre gemeinsamen Wurzeln in Camberg vereint seien – ein hoffnungsvolles Zeichen für Frieden in einer unsicheren Welt.

Dass Nachfahren der jüdischen Camberger Bürger auch zur musikalischen Gestaltung des Tages beitrugen, gab der Veranstaltung eine besonders persönliche Atmosphäre. Der New Yorker Jazzpianist Ted Rosenthal trug ein Stück aus der von ihm komponierten Jazzoper „Dear Erich“ vor, in der er Briefe an seinen in die USA emmigrierten Vater von Verwandten in Deutschland vertont, die dem Holocaust zum Opfer fielen. Die rund 200 in deutscher Sprache und Sütterlinschrift verfassten Briefe hatte der Bad Camberger Historiker Dr. Peter Schmidt zuvor ins Englische übersetzt.

Bertrand und Corinne Graz aus Lausanne sorgten mit Klezmermusik mit Violine und Akkordeon für berührende Klangmomente. Itai Segal, Sohn von Edna Segal, ergänzte das Programm mit feinfühligen Interpretationen auf der klassischen Gitarre.

Auf die akademische Feier folgte ein „Kaffeeklatsch“ an der AJS, die von zahlreichen Helfern für diesen besonderen Tag herausgeputzt worden war.

Den Abschluss des Festtages bildete ein Konzert des Ted Rosenthal Trios, dem neben Ted am Flügel, der Schlagzeuger Berthold Möller und der Bassist Martin Gjarkonovski, angehörten. Sie begeisterten das Publikum mit weiteren Auszügen aus „Dear Erich“ sowie einer Mischung aus Jazz und klassischen Einflüssen.

Die Organisatoren zeigten sich dankbar für die internationale Beteiligung und das große Interesse am Jubiläum der AJS, die im Zeitraum April bis Oktober immer sonntags von 14 bis 16 Uhr für Besucher geöffnet ist. Ein besonderer Dank ging außerdem an die Renate Strömbach-Stiftung, die Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Limburg e.V., die Kreissparkasse und die Stadt Bad Camberg die die Feier finanziell unterstützten.

Test: Karin Gangl, Bildquelle: VHC/Markus Kraft

 

10 Jahre Alte jüdische Schule - Jubiläumsfeierlichkeiten am Sonntag 1. Juni 2025

In einer akademischen Feierstunde wird am 1. Juni 2025 an die Einweihung und an die Arbeit der vergangenen 10 Jahre gedacht. Seinerzeit kamen über 30 Nachfahren jüdischer Camberger Familien aus Israel, Belgien, der Schweiz und aus den USA. Auch dieses Mal haben sich Gäste aus diesem Kreis angemeldet, teils alte Bekannte, teils neue. Sie werden teilweise zur Programmgestaltung beitragen.

Die Einweihung 2015 stand unter der Schirmherrschaft der ehemaligen hessischen Staatsministerin für Wissenschaft und Kunst, Ruth Wagner. Sie würdigte in ihrer Festrede die Rolle der jüdischen Deutschen in der Vergangenheit, als auch das bürgerschaftliche Engagement der Ehrenamtlichen in der Gegenwart. Zur bevorstehenden Jubiläumsveranstaltung konnte die Leiterin des Jüdischen Museums Frankfurt, Frau Professor Dr. Mirjam Wenzel gewonnen werden.

Wir würden uns sehr freuen, wenn auch Sie uns an diesem Tag mit Ihrer Anwesenheit beehren würden. Die akademische Feier ist geplant ab 10:30 Uhr im Bürgerhaus „Kurhaus Bad Camberg“ und wird gefolgt von einem „Kaffeeklatsch“ in und an der AjS. Zur Stärkung werden Kaffee, Kuchen und Eiscreme und auch Wein und herzhaftes Gebäck gereicht.

Wir freuen uns auf Ihr Kommen.

Historische Stätten Erleben

„Quer dorsch die Beem un vom Bembel ens Gerippte“

Die über zwanzig Jahre vom Verein Historisches Camberg veranstalteten Events   an historischen Schauplätzen der Stadt werden wieder aufgenommen.

In diesem Jahr wird der Baumacker als wichtiger Teil der Landwirtschaft im Mittelpunkt stehen. Wie gewohnt werden historische Erläuterungen sowie Musik zur Unterhaltung und ein Mehr-Gänge-Menü mit guten regionalen Speisen angeboten.

Um witterungsunabhängig zu sein, wird ein geräumiges Festzelt auf einer Streuobstwiese unterhalb des Schützenhauses errichtet werden.

Neben einer Führung im heute nicht mehr zugängliche Steinbruch werden die wichtigsten Apfelsorten der Region die Produktion des Apfelweins vorgestellt und Erläuterungen und Bilder zum Obst- und Weinanbau präsentiert.

Selbstverständlich werden neben dem lokal produzierten Apfelwein auch andere gute Weine, Bier und weitere Getränke angeboten.

Musikalisch begleitet wird die Veranstaltung von Klaus Schmitt, einem Apfelwein-Kneipenwirt aus Frankfurt der so manche Anekdote und so manches Lied rund um den Apfel zu bieten haben wird.

Karten sind ab Montag 5. August nachmittags in den Vorverkaufsstellen, Tourist-Info Bad Camberg und Buch + Schreiben Heun sowie online unter schatzmeister@verein-historisches-camberg.de erhältlich.



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